Sonntag, 24. Juli 2011
Das Ende einer langen Geschichte ...
schnuffel91, 21:56h
Es muss wohl 1982 oder 83 gewesen sein, als ich irgendwann dass erste Mal dort war ... hätte ich damals nicht einen wirklich ortskundigen "Fremdenführer-Spezialist" für das Schwabinger Nachtleben gehabt, wäre ich vermutlich nicht in der Feilitzschstraße gelandet.
Danke dafür, Klaus.
Das Objekt unserer damaligen Begierde befand sich in einem kleinen, niedrigen an eine Baracke erinnerndes Gebäude - links und rechts viel größere, auffälligere Gebäude. Aber da wollten wir nicht hinein, sondern wir wollten dort eintreten, wo die Menschentraube vor der alten, nicht besonders einladend aussehenden Tür, uns den Weg versperrte.
Es dauerte eine ganze Weile aber ich war zum ersten Mal drinnen, drinnen in der Schwasi, der Schwabinger 7.
Diese Begegnung sollte sich im Laufe der Jahre immer wieder wiederholen - mal im Sommer, mal im Winter - aber immer wieder so beeindruckend wie beim ersten Mal.
Für alle nicht ortskundigen: Die Schwasi ist eine Kneipe - nicht im herkömmlichen Sinne - sondern anders: Ehrlicher, origineller und vor allem traditioneller als viele andere "Möchtegern-Lokalitäten" in und um München. Natürlich polarisiert die Schwasi dementsprechend: Die Skala reicht von"geil" bis "einfach nur eklig" aber wer mit dem Ambiente einer kleinen, immer überfüllten, vielleicht etwas zu dreckigen Kneipe klarkommt, der wird so wie ich immer wieder hierherkommen.
Tja, besser gesagt, der würde immer wieder hierherkommen, denn die Schwasi ist Vergangenheit - wie an so vielen Plätzen in München siegt der Kommerz über Kult und Kultur. Trotz tausender Gegner, Großdemo für den Erhalt an der Münchner Freiheit und dem Widerstand einer unzähligen Gruppe von Schwasi-Getreuen hat die Schwasi ihre dreckigen Tore für immer zu gemacht.
Diese Schließung bedeutet wieder einen weiteren großen Schritt in Richtung Schickimicki ala Leopoldstraße - verbunden mit unbezahlbaren Mieten und Vertreibung des Urmünchners aus München.
RIP Schwasi und danke für viele tolle, unvergessliche Abende .....

Danke dafür, Klaus.
Das Objekt unserer damaligen Begierde befand sich in einem kleinen, niedrigen an eine Baracke erinnerndes Gebäude - links und rechts viel größere, auffälligere Gebäude. Aber da wollten wir nicht hinein, sondern wir wollten dort eintreten, wo die Menschentraube vor der alten, nicht besonders einladend aussehenden Tür, uns den Weg versperrte.
Es dauerte eine ganze Weile aber ich war zum ersten Mal drinnen, drinnen in der Schwasi, der Schwabinger 7.
Diese Begegnung sollte sich im Laufe der Jahre immer wieder wiederholen - mal im Sommer, mal im Winter - aber immer wieder so beeindruckend wie beim ersten Mal.
Für alle nicht ortskundigen: Die Schwasi ist eine Kneipe - nicht im herkömmlichen Sinne - sondern anders: Ehrlicher, origineller und vor allem traditioneller als viele andere "Möchtegern-Lokalitäten" in und um München. Natürlich polarisiert die Schwasi dementsprechend: Die Skala reicht von"geil" bis "einfach nur eklig" aber wer mit dem Ambiente einer kleinen, immer überfüllten, vielleicht etwas zu dreckigen Kneipe klarkommt, der wird so wie ich immer wieder hierherkommen.
Tja, besser gesagt, der würde immer wieder hierherkommen, denn die Schwasi ist Vergangenheit - wie an so vielen Plätzen in München siegt der Kommerz über Kult und Kultur. Trotz tausender Gegner, Großdemo für den Erhalt an der Münchner Freiheit und dem Widerstand einer unzähligen Gruppe von Schwasi-Getreuen hat die Schwasi ihre dreckigen Tore für immer zu gemacht.
Diese Schließung bedeutet wieder einen weiteren großen Schritt in Richtung Schickimicki ala Leopoldstraße - verbunden mit unbezahlbaren Mieten und Vertreibung des Urmünchners aus München.
RIP Schwasi und danke für viele tolle, unvergessliche Abende .....

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